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Unsere Tashi ist ein ganz anderer Charakter als Dschampa. Meistens hört man sie kaum, so leise schleicht sie durch´s Haus oder liegt an einem ihrer Lieblingsplätze und träumt. Am liebsten würde sie - abgesehen von schönen Spaziergängen - den ganzen Tag schmusen und kuscheln. Dabei ist ihr jede kraulende Hand recht - egal, ob sie zu jemandem von uns oder zu einem Fremden gehört. Innerhalb unserer Familie hat sie meinen Mann zu ihrem “Oberkrauler” ernannt und genießt jede Streicheleinheit, die von ihm kommt, doppelt. Tashi ist zwar viel viel ruhiger als Dschampa, aber wenn sie ihre aktiven Phasen hat, zeigt sie, was wirklich in ihr steckt. In Punkto Geschwindigkeit steht sie Dschampa beim Toben und Rennen in nichts nach. Mit Kindern über den Fußballplatz flitzen und ihnen den Ball abzujagen, findet sie auch toll. Energisch fordert sie Leckerli oder Streicheleinheiten ein. Wenn Blicke nicht ausreichen, kommen die Pfoten zum Einsatz. Manchmal nennen wir sie deshalb auch “Tatzi” oder “Tatzine”. Mit ihrem Charme hat sie bisher noch jeden um ihre Pfoten gewickelt und wir haben noch keinen Tag bereut, unser kleines “Glück” mit zu uns genommen zu haben.
Auch mit O´tashi trainieren wir auf dem Hundeplatz. Sie lernt gern und sehr schnell - allerdings - wie es sich für eine echte tibetische Prinzessin gehört - nur, wenn sie Lust dazu hat. Hier sind Geduld, die richtige Motivation und - naja, auch ein bisschen Glück - gefragt. Meine Tochter Jessi und Tashi haben den Lohn für wirklich harte Arbeit und so manche Tränen kassieren dürfen und die Begleithundeprüfung im April 2009 bestanden. Ich bin unendlich stolz auf die beiden! Beim Agility machen sie sich zusammen ebenfalls sehr gut und es ist mir immer wieder eine Freude, zu sehen, wie sie harmonieren und sich einer dem anderen anpasst. Auch Tashi ist im August 2009 erstmals auf einem Turnier gestartet, allerdings musste sie mit mir vorlieb nehmen. Auch wenn es mit einer Platzierung unter den ersten Drei nicht geklappt hat, hat es uns beiden viel Spaß gemacht und es wird sicher nicht das letzte Turnier gewesen sein. Bis es so weit ist, wird fleißig weiter trainiert.
Seit Mai 2011 hat Tashi auch einen Job im hiesigen Seniorenheim und einmal wöchentlich bringt sie jetzt Freude und Abwechslung in den Alltag der Bewohner. Aufgrund ihres sehr ruhigen und verschmusten Wesens ist sie bestens dafür geeignet und genießt die zusätzlichen Streicheleinheiten und natürlich auch die entsprechenden Leckerchen!
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